Wenn abends wenig Zeit bleibt, aber trotzdem etwas Warmes aus der eigenen Küche auf den Tisch soll, ist diese vegane One Pot Tomatenpasta genau mein Fall. Ich habe sie mehrfach getestet, auch an einem echten Feierabend mit müden Kindern und wenig Geduld, und sie bleibt zuverlässig cremig, aromatisch und unkompliziert.
Das Prinzip ist einfach: Die Nudeln garen direkt in der Tomatensoße und geben dabei ihre Stärke ab, wodurch die Sauce schön bindet. Genau diese Technik macht One-Pot-Pasta so praktisch.
Zutaten für die vegane One Pot Tomatenpasta

Für diese vegane Tomatenpasta brauche ich keine ausgefallenen Zutaten aus dem Feinkostregal. Alles bekommst du im normalen Supermarkt: Pasta, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Gemüsebrühe und ein paar Kräuter. Ähnliche One-Pot-Rezepte setzen ebenfalls auf wenige Grundzutaten wie Tomaten, Pasta und Gewürze.
Ich koche die Pasta gerne mit kurzen Nudeln wie Penne oder Fusilli, weil sie die Soße gut aufnehmen. Für vier Portionen rechne ich mit 400 g Nudeln, 800 g passierten Tomaten, 500 ml Gemüsebrühe, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl und frischen Kräutern.
Mein Rezept auf einen Blick
- Schwierigkeitsgrad: Feierabendtauglich
- Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
- Benötigt wird nur ein großer Topf
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Penne oder Fusilli | 400 g |
| Passierte Tomaten | 800 g |
| Gemüsebrühe | 500 ml |
Cremige Tomatensoße direkt aus einem Topf

Der wichtigste Moment bei dieser cremigen Tomatensoße passiert nicht am Ende, sondern während des Kochens. Die Nudeln müssen direkt in der Flüssigkeit garen, damit ihre Stärke die Sauce natürlich bindet. Genau deshalb rühre ich regelmäßig um und lasse die Hitze nicht zu stark werden.
Ich schwitze zuerst Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl an, bis sie weich und duftend sind. Danach kommen Tomaten, Brühe und Gewürze dazu. Nach einigen Minuten entsteht eine sämige Konsistenz, die fast wie eine klassische Bistro-Tomatensoße wirkt.
Mein Küchentipp
Wenn die Pasta am Ende noch etwas zu fest wirkt, gebe ich schluckweise heiße Gemüsebrühe dazu. So bleibt die Soße glänzend und die Nudeln werden nicht trocken.
Der kleine Technikmoment
Die Stärke aus der Pasta ist hier mein Helfer. Sie macht aus Tomaten und Flüssigkeit eine gebundene Sauce ohne zusätzliche Verdickungsmittel.
Schritt-für-Schritt Zubereitung der One Pot Pasta

Ich mag Rezepte, bei denen ich nicht zwischen drei Töpfen jonglieren muss. Diese One Pot Pasta Zubereitung ist deshalb ein fester Bestandteil meiner Feierabendküche geworden. Die Nudeln kommen direkt in den Topf und werden langsam in der aromatischen Tomatenbasis gegart.
Ich achte besonders darauf, die Pasta zwischendurch umzurühren. Das verhindert, dass sie am Boden ansetzt, und sorgt dafür, dass die Sauce schön cremig wird.
- Vorbereiten. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Kräuter waschen und Zutaten bereitstellen.
- Anschwitzen. Olivenöl erhitzen und Zwiebel mit Knoblauch bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
- Aufgießen. Tomaten, Gemüsebrühe und Gewürze in den Topf geben und aufkochen lassen.
- Garen. Nudeln hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren bissfest kochen.
- Abschmecken. Mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern vollenden.
Ein häufiger Fehler
Die Hitze zu hoch einzustellen macht die Pasta außen weich und lässt die Sauce schneller am Boden ansetzen. Lieber sanft köcheln lassen.
Würzige Variationen mit Kräutern und Gemüse

Eine gute Tomatenpasta darf bei mir wandelbar sein. Je nach Jahreszeit ergänze ich die vegane Pasta mit Gemüse und Kräutern aus dem Balkonbeet oder vom Markt. Spinat, Zucchini, Paprika oder Pilze passen wunderbar in den Topf.
Im Sommer kommen gerne frische Basilikumblätter dazu, im Winter greife ich eher zu getrocknetem Oregano und etwas Chili. So bleibt das Grundrezept gleich, aber die Pasta passt sich der Saison an.
- Frisch: Basilikum, Petersilie oder Rucola am Ende darübergeben.
- Herzhaft: Getrocknete Tomaten oder Oliven bringen mehr Tiefe.
- Gemüsereich: Zucchini, Spinat oder Pilze direkt mitgaren.
Das spricht dafür
- Sehr gut anpassbar an Saison und Vorräte
- Wenig Abwasch und kurze Vorbereitungszeit
Das solltest du beachten
- Sehr wasserreiches Gemüse kann die Garzeit verändern
- Nudelsorte beeinflusst die benötigte Flüssigkeit
Servieren und Genießen der fertigen Tomatenpasta

Wenn die fertige Tomatenpasta auf dem Tisch steht, braucht sie nicht viel Dekoration. Ein paar frische Basilikumblätter, ein Schuss gutes Olivenöl und etwas frisch gemahlener Pfeffer reichen völlig aus.
Ich serviere diese Pasta gerne in tiefen Tellern, weil die cremige Sauce dann dort bleibt, wo sie hingehört. Für mich ist das ein typisches Feierabendgericht: unkompliziert gekocht, aber mit dem Gefühl einer kleinen Pause vom Alltag.
- Pasta vor dem Servieren kurz abschmecken
- Frische Kräuter erst am Ende hinzufügen
- Reste im Kühlschrank aufbewahren und beim Aufwärmen etwas Flüssigkeit ergänzen






